Klimaanpassung in Niedersachsen –
gute Beispiele aus der Praxis
Der Klimawandel ist bereits deutlich spürbar und auch in unserem Alltag in Niedersachsen angekommen. Wir müssen lernen, mit den Klimaänderungen und ihren Folgen umzugehen und uns an neue Bedingungen anzupassen. Wie das aussehen kann, zeigt unsere Best Practice-Übersicht: Hier stellen wir uns bekannte gute Beispiele für die Klimafolgenanpassung aus Niedersachsen vor. Auf der Suche nach positiven Beispielen aus einer bestimmten Region oder zu einem spezifischen Thema? Mit der Filterfunktion kann man genau das anzeigen lassen, was interessant ist.
Fehlt noch ein gutes Beispiel in der Übersicht? Wir freuen uns über Hinweise und Ergänzungen an niko@mu.niedersachsen.de! Dafür einfach dieses Formular ausfüllen und per Mail an uns senden!
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Co-adapted Braunschweig – durch Co-Creation gemeinsam an den Klimawandel anpassen (COABS)
Im Förderprojekt „Co-Adapted Braunschweig“ bereiteten die Projektpartner durch Co-Creation mit Akteur:innen eine kommunale Klimaanpassungsstrategie für die Stadt Braunschweig vor. In den drei Projektphasen wurden für Braunschweig 1) Klimarisiken analysiert, 2) ein Maßnahmenportfolio entwickelt und 3) in „Klima-Pilotprojekten“ erste Erfahrungen zur Umsetzung von Anpassungsmaßnahmen gesammelt.
Stand: 2019 – 2025
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Mitreden-Themenraum
Nachbarschaftliche Klimapilotprojekte YouTube-Playlist
Kühle-Orte-Karte
Schlosspark Jever – Landschaftsgärten in Friesland im Klimawandel
Der Schlosspark Jever ist weit mehr als ein historisches Gartendenkmal – er ist eine wertvolle Klimaoase und spielt eine zentrale Rolle für das Stadtklima und die Lebensqualität der BürgerInnen. Gerade in Zeiten der Pandemie oder generell an heißen Sommertagen hat sich gezeigt, wie wichtig öffentlich zugängliche, grüne Rückzugsräume für das Wohlbefinden, die Erholung, aber auch zum Schutz der Menschen sind. Mehr erfahren
Stand: seit 2022 (laufend)
Klimaquartier Wolfsburg Fuhrenkamp
Das Klimaquartier Fuhrenkamp in Wolfsburg ist als ökologisch nachhaltige Stadterweiterung konzipiert, die auf kompakte Bebauung, viel Grün und ein intelligentes Regenwassermanagement setzt. Durch die Kombination aus klimawandelresistentem Städtebau, lokal erzeugter Energie und autoarmer Mobilität entsteht ein zukunftsfähiges Quartier mit hoher Lebensqualität. Das Projekt zeigt, wie Stadtwachstum und Klimafolgenanpassung sinnvoll miteinander verbunden werden können. Mehr erfahren
Stand: seit 2022 (laufend)
Klima-Oase
Die Stadt Verden testet, wie sich ihre Innenstadt durch mobile Bäume, Hochbeete und Sitzgelegenheiten in eine grüne Klima-Oase verwandeln lässt. Ziel ist es, mithilfe von Pflanzen, die gut mit Trockenheit und städtischen Bedingungen zurechtkommen, Hitzeinseln zu entschärfen und Aufenthaltsqualität zu verbessern. Bürger:innen konnten sich aktiv an der Gestaltung beteiligen, bevor die temporären Elemente in dauerhafte Planung überführt wurden. Mehr erfahren
Stand: 2024 (abgeschlossen)
Netzwerke Wasser 2.0
Das Projekt Netzwerke Wasser 2.0 stärkt die regionale Zusammenarbeit zur Anpassung an zunehmende Trockenheit in ländlichen Räumen. Neben Vechta sind auch die Gemeinden Gifhorn, Salzwedel und Oldenburg beteiligt. Durch die Vernetzung von Wasser- und Bodenakteur:innen sowie die Analyse der Auswirkungen des Klimawandels auf Böden und Bewässerungsbedarf entstehen praxisnahe Grundlagen für kommunale Planungen. Mehr erfahren
Stand 2019 – 2022 (abgeschlossen)
Klimaschutzteilkonzept “Anpassung an den Klimawandel in Salzgitter”
Die Stadt Salzgitter entwickelt ein integriertes Konzept zur Anpassung an den Klimawandel, das gezielt auf lokale Risiken wie Hitze, Starkregen und Trockenheit eingeht. Dabei werden sowohl Fachleute als auch Bürger:innen in die Planung eingebunden, um praxisnahe und akzeptierte Maßnahmen zu erarbeiten. Ziel ist es, die Stadt langfristig widerstandsfähiger gegenüber den Folgen des Klimawandels zu machen und Klimaanpassung fest in Verwaltung und Stadtentwicklung zu verankern. Mehr erfahren
Stand: abgeschlossen
Klimaoasen Oldenburg
Das Projekt Klimaoasen Oldenburg zeigt, wie innerstädtische Grünflächen gezielt für die Klimafolgenanpassung genutzt werden können. In den denkmalgeschützten Parks Schlossgarten und Eversten Holz werden klimaresistente Gehölze gepflanzt, Gewässer renaturiert und die Regenwasserrückhaltung verbessert, was einen positiven Effekt für Stadtklima, Biodiversität und Grundwasser mit sich bringt. Mehr erfahren
Stand: seit 2022 (laufend)
Stadt, Land, Fluss – Erlebnis und Erholung entlang der Else
Mit diesem Projekt gestaltet die Stadt Melle ihre innerstädtischen Grünräume zukunftsfähig – mit Fokus auf Klimaanpassung, Biodiversität und soziale Teilhabe. Gleichzeitig entstehen barrierefreie Erholungsangebote und neue Bildungsformate zu Nachhaltigkeit und Klimafolgenanpassung. Mehr erfahren
Stand: 2025 (laufend)
Grün verschafft sich Raum – der Kreideberg wird grün
Mit dem Projekt „Grün verschafft sich Raum“ setzt Lüneburg gezielt auf Entsiegelung und Begrünung, um die Stadt klimaresilienter zu gestalten. Dort wurden 500 m² Asphalt in Grüninseln mit Klimabäumen umgewandelt. Diese Maßnahme verbessert die Versickerung von Regenwasser, reduziert Hitzebelastung durch Verdunstungskühle und steigert die Aufenthaltsqualität. Mehr erfahren
Stand: 2024 (abgeschlossen)
Grüne Backsteinstadt
Das Projekt „Grüne Backsteinstadt“ zeigt, wie Stadtbegrünung in historisch dicht bebauten Altstädten wie Lüneburg gezielt zur Klimafolgenanpassung beitragen kann. Im Rahmen des Projekts wurden Gefahrenstellen analysiert und Maßnahmen wie Dach- und Fassadenbegrünung sowie die Reaktivierung von Hinterhofgärten entwickelt, um Hitzestress zu mindern, Biodiversität zu fördern und Überflutungen vorzubeugen. Mehr erfahren
Stand: 2022 – 2023 (abgeschlossen)
Bürger-Klimapark
Der Bürger-Klimapark Lohne zeigt, wie sich ehemalige Agrarflächen durch naturnahe Gestaltung und Bürgerbeteiligung in klimaresiliente Lebensräume verwandeln lassen. Auf 7,3 Hektar entsteht ein vielfältiges Biotop mit Lernpfad und Mitmachangeboten für Schulen, Vereine und Bürger:innen. Maßnahmen wie Baumpflanzungen, Wasserrückhalt im Boden und nachhaltige Holznutzung verbessern das Mikroklima, fördern Biodiversität und stärken die ökologische Widerstandskraft gegenüber Hitze, Trockenheit und Starkregen.
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Stand: laufend
Starkregengefahrenkarte Stadt Laatzen
Mit der Starkregengefahrenkarte bereitet sich die Stadt Laatzen gezielt auf zunehmende Extremwetterereignisse vor. Das digitale Modell simuliert Überflutungsrisiken bei Starkregen und hilft, gefährdete Flächen frühzeitig zu identifizieren. So können Maßnahmen wie Rückhaltereservoirs oder Retentionsräume geplant werden, um Schäden an Infrastruktur und Bevölkerung zu minimieren. Mehr erfahren
Stand: 2024 (abgeschlossen)
Gründachpotenzialkataster
Das Gründachpotenzialkataster des Landkreises Hildesheim bietet seinen Gemeinden ein Werkzeug, um geeignete Dachflächen für Begrünungsmaßnahmen zu identifizieren. Begrünte Dächer verbessern das Mikroklima, reduzieren Hitze, binden Feinstaub und helfen beim Regenwasserrückhalt. Zusätzlich lassen sich Kosten, Retentionsleistungen und Umweltwirkung individuell berechnen. Mehr erfahren
Stand: 2025 (laufend)
Klimaanpassungskonzept für Region
Das Klimaanpassungskonzept der Region Hannover bietet eine fundierte Grundlage, um gezielt auf die lokalen Folgen des Klimawandels zu reagieren. Es bündelt aktuelle klimatische Erkenntnisse, benennt regionale Risiken und zeigt konkrete Maßnahmen auf, um die Widerstandsfähigkeit gegenüber Extremwetterereignissen zu stärken. Das Konzept wird regelmäßig aktualisiert, damit die Region ihre Handlungsmöglichkeiten im Bereich Klimafolgenanpassung strategisch und wirksam ausschöpfen kann. Mehr erfahren
Stand: 2022 (laufend)
